aargau eins A

31 3.2018 aargau eins A SIE LEHREN UNTERNEHMER­ TUM. WÄREN SIE EIN GUTER UNTERNEHMER? ODER AN­ DERS GEFRAGT: ZU VIEL THEORIE UND KEINE PRAXIS? Nein, ich habe drei Unterneh- men gegründet – alle im Bereich Unternehmensberatung – und diese waren breit aufgestellt, also von der Organisationsentwicklung bis hin zu den Pro- zessen und der Kommunikation. Also etwas Theorie floss auch erfolgreich in die Praxis. SIE SEHEN IN VIELE FIRMEN REIN UND HABEN EINE GROSSE ERFAHRUNG MIT START-UPS UND DURCHSTARTERN. WELCHE FEHLER WERDEN IN DEN UNTERNEHMEN IMMER WIEDER GEMACHT? Ich habe tatsächlich viele erfolgreiche Unternehmer kennengelernt. Das Auffällige: Alle hatten eine Vision. Sie wollten – im Kleinen oder Grossen – die Welt verändern. Es war Leidenschaft dahinter. Hier muss man auch gleich auf einen Unterschied zu sprechen kommen – es gibt Unternehmer und es gibt Manager. Unternehmer brennen für eine Idee und wollen sie verwirkli- chen – sie wollen Nutzen stiften, und der Markt ist der Ort, um Ideen zu verwirklichen. Manager sind Angestellte mit Fremdkapital. Oft dient ihr Einsatz nur der Mehrung des Unternehmenswertes. Die Managermentalität kann für die Gesellschaft und die Wirtschaft gefährlich sein. Der grösste Fehler ist, wenn man meint, es ginge in einem Unterneh- men vor allem um Gewinne und nicht zugleich auch um gesellschaftliche Verantwortung… A Am Campus in Brugg-Windisch forschen und arbeiten gegen 4500 Menschen. ICHTIGSTE KAPITAL «Der Mensch ist erstaunlich irrational.» C

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