aargau eins A

44 1.2018 aargau eins A Erstaunlich: Die Schweizer Kreativwirtschaft macht mehr Umsatz als die Uhrenindustrie, rund 6 Prozent aller Be- schäftigten sind in ihr tätig. Im Kanton Aargau macht die Kreativwirtschaft rund 11 Prozent aller Firmen aus und 5 Prozent der Beschäftigten. Besonders stark und über dem Schweizer Durchschnitt ist der Kanton Aargau in den Be- reichen Architektur und Software- /Game-Entwicklung. GEZIELTE ANSIEDELUNG SCHWIERIG Als eigentliche Hotspots der Kreativwirtschaft in der Schweiz gelten die Städte Zürich und Lausanne. Beide sind Universitätsstädte. Kantonale Standortförderer vieler Kan- tone bemühen sich zunehmend um eine Ansiedlung neuer Unternehmen, um ein «Creative Cluster» zu bilden. Das Lockwort heisst auch hier attraktive Rahmenbedingungen. Auf der Webpage des Verbandes der Kreativwirtschaft wer- den die Anforderungen mit drei T umschrieben: Techno- logie, Talent und Toleranz. «Kreative Menschen», so ist zu lesen, «lassen sich am ehesten dort nieder, wo diese drei Faktoren als gesellschaftliche Realität existieren und aktiv gefördert werden.» Architektur: mit 20% ein gewichtiger Teil des Kreativkuchens im Aargau. Gleichauf mit dem Software- und Game-Bereich. «Noch fehlt in der Schweiz der Humus für die Kreativwirtschaft, deshalb verlieren wir unsere besten Talente…»

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